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Mechanische Werkstatt : Photochemische Bearbeitung von Metallen

Energie
Handwerk
Industrie
[ Detailversion der Maßnahme ]
Zuletzt aktualisiert: 16/02/2026
  • Verfügbare Fördermittel
  • Innovative Lösungen

Damit diese Maßnahme für den individuellen Rahmen Ihres Unternehmens noch effektiver genutzt werden kann, empfehlen wir Ihnen, zunächst eine Analyse Ihrer Energiesituation durchzuführen.

Fertigung von feinen mechanischen Formteilen mit komplexen Formen

Die Maßnahme zielt darauf ab, das Schneiden und Lasergravieren von mechanischen Teilen durch das chemische Schneideverfahren (Fotoätzverfahren) zu ersetzen, bei dem die Zeichnung eines Bauteils auf einen lichtempfindlichen Kunststoff laminiert wird, der auf eine Metallfolie aufgebracht ist. Die nicht bedruckten Bereiche des lichtempfindlichen Harzes werden entfernt, wodurch das Metall freigelegt wird, das anschließend chemisch entfernt wird.

Das chemische Schneiden, auch photochemische Bearbeitung, chemisches Fräsen oder Fotoätzen genannt, ermöglicht die Herstellung komplexer und unglaublich präziser Bauteile aus fast allen Metallen.

Die Maßnahme kann zu einer erheblichen Senkung des Stromverbrauchs führen. Die Installation dieser neuartigen Technologie erfordert eine teilweise Unterbrechung der Produktion und würde sich mittel- bis langfristig amortisieren.

Die Wahl der Technologie hängt von zahlreichen Faktoren ab, darunter vor allem: Die Dicke und Komplexität der Teile sowie die Anzahl der zu produzierenden Teile.

Diverse Gewinne

Die finanziellen Vorteile der photochemischen Bearbeitung von Metallen liegen vor allem in der Senkung des Stromverbrauchs der Maschine, die bis zu 80 % betragen kann. Die photochemische Bearbeitung erfordert das Waschen der Metallteile mit 20 °C warmem Wasser, einen Drucker (Tintenstrahldrucker), eine UV-Beleuchtung und eine Pumpe zum Aufsprühen des Metallabtragungsmittels, wobei alle diese Verfahren und Systeme sehr energieeffizient sind.

Neben Energieeinsparungen und einer höheren Schnittgenauigkeit reduziert die photochemische Bearbeitung auch die Materialbelastung. Da beim Ätz- und Schneidprozess weder Wärme noch physikalische Einflüsse zum Tragen kommen, werden Probleme wie thermische Spannungen und Bruchstellen beim photochemischen Ätzen vollständig vermieden. Das Gleiche gilt für das Entgraten, da an den Werkstückkanten keine Grate entstehen.

Beantragung von Beihilfen

Staatliche Beihilfen

Achtung: Anreizeffekt bei der Beantragung zu beachten
Um den mit der Beihilfe beabsichtigten Anreizeffekt zu wahren, dürfen keine verbindlichen Zusagen gemacht werden (Annahme eines Kostenvoranschlags; Anzahlung)

N.B. Staatliche Beihilfen sind für ein Projekt nicht miteinander kumulierbar (aber mit Beihilfen von Versorgern kumulierbar).

Beihilfen von Strom- und Gasversorgern

Seit 2015 sind Strom- und Gasversorger im Rahmen des Verpflichtungssystems aufgefordert, Energieeinsparungen bei den Verbrauchern zu erzielen. Seitdem bieten die Energieversorger Unterstützung und Beratung sowie Förderprogramme für Verbraucher bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen an. Die Höhe der Prämie ist proportional zur jährlichen Energieeinsparung. Die Versorger, die diesen Service für Unternehmen anbieten, sind folgende:

Hinweis: Die Beihilfen der Versorger können mit einer staatlichen Beihilfe für dasselbe Projekt kumuliert werden.

Steuervergünstigung für Investitionen in Projekte zur Meisterung des ökologischen Wandels und der Energiewende

Die Steuervergünstigung wird auf der Grundlage der Investitionen und Betriebsausgaben berechnet, die im Rahmen eines Projekts zur Umsetzung des ökologischen Wandels und der Energiewende getätigt wurden.
Der Steuervorteil beträgt 18 % und wird direkt auf den Steuerbetrag angerechnet.
Dieser Vorteil kann mit einer klassischen staatlichen Beihilfe kumuliert werden.

Für die Förderfähigkeit des Projekts muss mindestens eines der folgenden Ziele erfüllt sein:

  • Verbesserung der Energieeffizienz eines Produktionsprozesses
  • Verbesserung der Materialeffizienz eines Produktionsprozesses
  • Dekarbonisierung eines Produktionsprozesses
  • Verringerung der Luftverschmutzung am Produktionsstandort (außer CO2-Emissionen)
  • Erzeugung oder Speicherung erneuerbarer Energie für den Eigenverbrauch
  • Förderung der Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten durch Wiederverwendung

Für bestimmte Ziele müssen Mindestschwellenwerte erreicht werden.
Um Ihre Förderfähigkeit und das Erreichen der Schwellenwerte zu überprüfen, wird empfohlen, die Auswirkungen der Maßnahme auf eine der genannten Bedingungen von einem Experten oder einem Planungsbüro zertifizieren zu lassen.

Weitere Details und Bestimmungen: Guichet.lu
Bei Fragen: Ministerium für Wirtschaft – Bonification

Diese Art von Projekt kann vorbehaltlich der Einhaltung der in Artikel 152bis L.I.R. vorgesehenen Kriterien für eine Steuervergünstigung in Betracht kommen.

Umsetzungshilfe

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  • Unterstützung
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  • Die Klimabonus-Beihilfen oder Förderprogramme für PV und Elektromobilität.
  • Ein technischer Aspekt der Maßnahme
  • Ein konkretes Hilfsmittel
  • Ein funktionaler Aspekt der Website (404-Link, etc.)

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