Am 16. Februar 2026 hat das Wirtschaftsministerium eine neue Ausschreibung für Photovoltaikanlagen mit einer Investitionsbeihilfe für Unternehmen veröffentlicht. Das Ziel: Förderung der Photovoltaik-Produktion durch Unterstützung des Baus von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung zwischen 30 und 200 kWp zu fördern, ein Segment, das sich besonders für KMU mit Industriedächern, Fassaden oder Parkplätzen (Überdachungen) eignet.
Verstärkte Förderung für Photovoltaikanlagen in Unternehmen
Diese Maßnahme ist Teil der nationalen Konsultation „Einfach – Séier – Erneierbar” und zielt darauf ab, den Einsatz von Solarenergie in Unternehmen zu beschleunigen. Projekte, die den Eigenverbrauch, das Stromteilen, die Integration von Ladestationen oder die Installation von Speicherbatterien fördern, werden entsprechend unterstützt, um eine bessere Verwertung des erzeugten Stroms zu fördern. Die Ausschreibung ist in drei Lose gegliedert (Dächer und Grundstücke in Gewerbegebieten, innovative Fassadenprojekte oder Leichtbau-Module, Überdachungen), die jeweils mit oder ohne Speicher angeboten werden.
Das Wirtschaftsministerium startet seine erste Ausschreibung für Projekte im Bereich emissionsfreier Nutzfahrzeuge. Diese neue Maßnahme zielt darauf ab, Unternehmen bei der Dekarbonisierung ihrer Flotte zu unterstützen, indem sie einen Teil oder die gesamten Mehrkosten zwischen einem emissionsfreien Fahrzeug und einem vergleichbaren Modell mit Verbrennungsmotor abdeckt.
Bis zu 10 Millionen Euro für Fahrzeuge der Klassen N2 und N3
Die Ausschreibung ist mit einem Budget von 10 Millionen Euro ausgestattet und betrifft:
Fahrzeuge der Klasse N2 (3,5 bis 12 Tonnen)
Fahrzeuge der Klasse N3 (über 12 Tonnen)
Förderfähig sind Elektro-Lkw, Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen, Fahrzeuge mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor sowie die Umrüstung von Verbrennungsfahrzeugen auf emissionsfreie Fahrzeuge. Die Regelung ist technologieneutral gestaltet.
Die Beihilfe kann bis zu 100 % der förderfähigen Kosten (Investitionsunterschied zwischen einem emissionsfreien Fahrzeug und einem vergleichbaren konventionellen Fahrzeug) decken.
Parallel dazu sieht eine spezielle Beihilferegelung für KMU eine Förderung von bis zu 60 % für kleine Unternehmen und 50 % für mittlere Unternehmen vor, begrenzt auf fünf Fahrzeuge und einen Höchstbetrag von 300.000 Euro.
Derzeit läuft auch eine Ausschreibung für Ladeinfrastrukturen für schwere Nutzfahrzeuge, wobei die Förderung bis zu 70 % der Investition betragen kann. Unternehmen können eine kostenlose Unterstützung von Luxinnovation in Anspruch nehmen, um ihr Dekarbonisierungsprojekt zu strukturieren.
Le ministère de l’Économie lance deux nouveaux appels à projets destinés à encourager les entreprises à investir dans des infrastructures de charge pour véhicules électriques. Ces appels sont ouverts depuis le 15 janvier 2026. L’objectif global est d’éviter l’apparition de lacunes dans le réseau national et de préparer l’électrification progressive du transport lourd.
Le premier appel à projets, doté d’un budget maximal de 7 millions d’euros, est réservé aux bornes de charge en courant alternatif (AC) principalement des points de charge lente jusqu’à 22 kW, adaptés aux zones urbaines, périurbaines ou proches de centres commerciaux. Les projets doivent comprendre des bornes accessibles au public ou privées et disposer d’une capacité de charge totale d’au moins 175 kilowatts. Les entreprises sélectionnées pourront bénéficier d’une subvention couvrant jusqu’à 50% de leur investissement. Cet appel à projets est ouvert du 15 janvier au 15 juin 2026.
Le deuxième appel à projets, doté d’un budget maximal de 5 millions d’euros, est réservé aux infrastructures de charge dédiées aux véhicules utilitaires lourds des catégories N2-3 et M2-3, c’est-à-dire des véhicules dont la masse maximale autorisée dépasse 3,5 tonnes, conçus pour le transport de marchandises ou de personnes, et dont la demande devrait fortement augmenter dans les prochaines années. Les projets doivent comprendre des infrastructures de charge accessibles au public ou privées et disposer d’une capacité de charge totale d’au moins 175 kilowatts. Les entreprises sélectionnées pourront bénéficier d’une subvention couvrant jusqu’à 70% de leur investissement. Cet appel est ouvert du 15 janvier au 31 mars 2026.
Le ministre de l’Économie, des PME, de l’Énergie et du Tourisme, Lex Delles, souligne: „Ces deux appels à projets visent à renforcer le réseau de recharge électrique au Grand-Duché et à anticiper les besoins futurs, notamment au niveau des véhicules utilitaires, pour l’acquisition desquels un appel à projets séparé sera prochainement.“
Les entreprises intéressées, quelle que soit leur taille, sont invitées à soumettre leurs projets via MyGuichet.lu à partir du 15 janvier 2026. Les cahiers des charges détaillant les conditions de participation sont disponibles sur Guichet.lu:
Les entreprises sont encouragées à gratuitement faire appel à l’expertise de Luxinnovation et de Klima-Agence afin de bénéficier d’un soutien dans la conception et la réalisation de leurs projets.
Au cours des six derniers appels à projets, lancés depuis juillet 2022 jusqu’à ce jour, 132 projets ont été retenus, avec une aide accordée de 23.712.867,92 euros, permettant l’installation de 1.857 bornes, pour une capacité totale de 111.559 kW.
Beihilfe zugunsten von Ladeinfrastrukturen, deren Träger KMU sind
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Projekte zur Einrichtung privater Ladeinfrastrukturen umsetzen, können von einer neuen Beihilfe profitieren. Die Anträge für die Beihilfen müssen bis zum 30. September 2026 online über myGuichet.lu eingereicht werden.
Alle kleinen und mittleren Unternehmen die ordnungsgemäß in Luxemburg niedergelassen sind und die allgemeinen Bedingungen erfüllen können die Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Die Ladeinfrastrukturen, für die die Beihilfe beantragt wird, müssen folgende Bedingungen erfüllen. Sie:
werden folgendermaßen gespeist:
zu 100 % mit erneuerbarem Strom im Sinne des Gesetzes;
à 100 % par de l’électricité renouvelable telle que définie par la loi ;
si elles sont situées sur le domaine public et privé de l’État et des communes : par le biais d’accords d’achat d’électricité renouvelable tels que définis par la loi et conclus avec des producteurs d’électricité renouvelable ;
werden während mindestens 5 Jahren ab ihrer Inbetriebnahme betrieben;
dienen nicht dem Weiterverkauf oder der Vermietung, mit Ausnahme der Leasingverträge, in denen vorgesehen ist, dass der Leasingnehmer die Ladeinfrastruktur bei Ablauf des Vertrags erwirbt;
Jedes Unternehmen kann pro Jahr und pro Projekteinen einzigen Antrag bis spätestens zum 30. September 2026 stellen.
Sobald die Förderung gewährt wurde, muss die Ladeinfrastruktur innerhalb von 18 Monaten in Betrieb genommen werden.
Die Höhe der Beihilfe wird auf der Grundlage der förderfähigen Kosten des Projekts berechnet.
Die Höchstintensität der Beihilfe pro Projekt darf folgenden Prozentsatz nicht überschreiten:
bei mittleren Unternehmen: 40 % der förderfähigen Kosten;
bei kleinen Unternehmen: 50 % der förderfähigen Kosten.
Der Gesamtbetrag der einem Unternehmen gewährten Beihilfe darf 100.000 EUR nicht überschreiten.
Zur Erinnerung: Die Beihilfe muss einen Anreizeffekt haben. Dies bedeutet, dass der Antrag vor der Unterzeichnung eines Kostenvoranschlags oder dem Beginn der Arbeiten eingereicht werden muss.
Weitere Informationen über Ladeinfrastruktur für KMU finden Sie unter guichet.public.lu.
Haben Sie Fragen bezüglich der Förderkriterien? Kontaktieren Sie Luxinnovation unter aides@luxinnovation.lu, zur Überprüfung Ihrer Förderfähigkeit.
Die erste Ausgabe der Tagung Klimapakt fir Betriber fand am 3. April 2025 statt und hat Entscheider, Experten und Unternehmen rund um die Energiewende zusammengebracht.
Organisiert von Klima-Agence und Luxinnovation, wurden an diesem Tag in Anwesenheit des Ministers für Wirtschaft, KMU, Energie und Tourismus, Lex Delles, und des Ministers für Umwelt, Klima und Biodiversität, Serge Wilmes, konkrete Lösungen für Dekarbonisierung, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität vorgestellt.
Ein Tag voller Austausch
Der Tag bestand aus Konferenzen, interaktiven Workshops und inspirierenden Erfahrungsberichten. Am Vormittag fanden thematische Sitzungen statt, in denen sich die Teilnehmenden vertieft mit Themen wie Elektromobilität, Stromsharing, Monitoring umgesetzter Maßnahmen und Weiterbildungsangebote im Bereich Dekarbonisierung auseinandersetzen konnten.
Am Nachmittag hielt der deutsche Experte Michael Heim einen Vortrag, in dem er anhand konkreter Beispiele und kollaborativer Ansätze veranschaulichte, wie die Dekarbonisierung die Wettbewerbsfähigkeit von KMU stärken kann.
Anregende Erfahrungsberichte
Luxemburgische Unternehmen teilten ihre Erfahrungen mit Projekten wie der Installation von Photovoltaikanlagen oder Elektromobilität im Handwerksbereich. Diese Beispiele zeigen, dass die Energiewende nicht nur möglich, sondern auch vorteilhaft ist. Sie betonten auch, wie wichtig es ist, sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden zu sensibilisieren, um den Erfolg dieser Initiativen zu gewährleisten.
Diese Initiative ist Teil der Weiterentwicklung des Klimapakt fir Betriber, eines nationalen Programms zur Unterstützung von Unternehmen auf ihrem Weg in eine nachhaltigere Zukunft.
Ihre Meinung zählt
Um diese erste Ausgabe des Klimapakt fir Betriber Tags zu bewerten und den Bedarf luxemburgischer Unternehmen im Bereich Energiewende besser zu verstehen, laden wir Sie herzlich ein, an unserer Umfrage teilzunehmen.
Ihr Feedback ist für uns von zentraler Bedeutung, um zukünftige Ausgaben zu verbessern und noch gezieltere Inhalte und Unterstützungsangebote bereitzustellen. Vielen Dank, dass Sie sich ein paar Minuten für diesen Fragebogen nehmen!
Erneuerbare Energiegemeinschaften: eine nachhaltige Versorgungsquelle
Klima-Agence, der nationale Partner für Energie und Klima, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Geopark Mëllerdall die Veranstaltung „Nachhaltige Energieversorgung durch erneuerbare Energiegemeinschaften – Lösungen und Praxisbeispiele“.
Wann? 10. Februar 2025, ab 16:00 Uhr
Wo? Trifolion, 2 Porte St. Willibrord, L-6486 Echternach
Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen praxisorientierte Lösungen und erfolgreiche Beispiele erneuerbarer Energiegemeinschaften vorstellen. Gleichzeitig bietet die Konferenz eine Plattform, um gemeinsam mit Fachleuten und Teilnehmenden die Potenziale einer nachhaltigen Energieversorgung zu diskutieren
Programm: 16:00 Begrüßung 16:15 Nachhaltige und regionale Energieversorgung in Unternehmen 16:30 Was ist eine Energiegemeinschaft? Erklärung anhand von Beispielen 17:00 Umsetzungsbeispiele aus dem Ausland 17:10 Erfahrungsbericht aus Luxemburg: Peintures Robin 17:20 Unterstützung bei der Umsetzung eines Projekts 17:30 Networking
Die Konferenz findet auf luxemburgisch statt.
Wir stehen Ihnen für weitere Informationen gerne per E-Mail unter entreprises@klima-agence.lu zur Verfügung.
Melden Sie sich für Veranstaltung an
Die Online-Anmeldungen für die Informationsveranstaltung „Nachhaltige Energieversorgung durch erneuerbare Energiegemeinschaften – Lösungen und Praxisbeispiele“ sind geschlossen. Sie können sich jedoch weiterhin per E-Mail unter communication@klima-agence.lu anmelden.
Le ministère de l’Économie a décidé de prolonger l’aide temporaire à impact environnemental pour une durée de 7 mois. L’aide temporaire à impact environnemental sert à inciter davantage les entreprises à investir dans des mesures qui améliorent substantiellement leur impact environnemental, par exemple à travers:
l’augmentation de l’efficacité énergétique,
la production d’énergie à partir de sources renouvelables,
la diminution de la consommation et de la pollution d’eau,
le recyclage et le réemploi de déchets.
L’amélioration substantielle de l’impact environnemental de l’entreprise doit être évaluée par un expert indépendant agréé en la matière.
Tout entreprise disposant d’une autorisation d’établissement peut solliciter cette aide pour couvrir une partie des coûts liés à des investissements dans des actifs corporels tels que des machines et équipements, ou des panneaux photovoltaïques ou encore ceux liés aux travaux d’extension ou de rénovation de bâtiments servant à l’activité artisanale ou commerciale. L’entreprise doit obligatoirement passer par un Conseil auprès de la House of Sustainability, qui donne son avis sur le choix de l’expert et accompagne gratuitement l’entreprise dans les démarches d’introduction de la demande d’aide.
Tout en ne dépassant pas 100.000 euros par groupe, l’intensité maximale de l’aide par projet ne peut dépasser au maximum:
70% des investissements éligibles pour les petites entreprises,
60% des investissements éligibles pour les moyennes entreprises,
50% des investissements éligibles pour les grandes entreprises.
Pour chaque projet d’investissement, le montant de l’investissement ne peut être inférieur à 7.500 euros.
La nouvelle date limite pour l’introduction de la demande d’aide est le 30 juin 2025.
Tous les détails de ce régime d’aides sont disponibles sur guichet.lu.
Alle kleinen und mittleren Unternehmen mit einem Vertrag für erneuerbaren Strom sind berechtigt, die Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Die genauen Anforderungen finden Sie auf myGuichet.lu. Nach Einreichung deines Förderantrags muss die Anlage innerhalb von 12 Monaten fertiggestellt werden. Für die Antragstellung sind nur die üblichen Verwaltungsunterlagen erforderlich: Jahresabschluss, Betriebsgenehmigung, etc.
Zur Erinnerung: Die Beihilfe muss einen Anreizeffekt haben. Dies bedeutet, dass der Antrag vor der Unterzeichnung eines Kostenvoranschlags oder dem Beginn der Arbeiten eingereicht werden muss.
Weitere Informationen über Ladeinfrastruktur für KMU finden Sie unter guichet.public.lu.
Haben Sie Fragen bezüglich der Förderkriterien? Kontaktieren Sie Luxinnovation unter aides@luxinnovation.lu, zur Überprüfung Ihrer Förderfähigkeit.
Im Herbst setzen wir unsere Roadshows für Handwerker fort, die darauf abzielen, die Elektromobilität in den Vordergrund zu stellen und von den Erfahrungen derjenigen zu profitieren, die bereits den Schritt gewagt haben.
Die Handwerkskammer und die Klima-Agence laden Sie zu Informationsveranstaltungen über Elektromobilität für Handwerksunternehmen im Rahmen des Klimapakt fir Betriber-Programms ein, einem staatlichen Unterstützungsprogramm für die Dekarbonisierung und Energiewende der luxemburgischen Unternehmen.
Die nächste Sitzungen finden am 5. November von 17:30 bis 19:00 Uhr im Unternehmen CLK Constructions in Mertzig und am 7. November von 17:00 bis 18:30 Uhr im Unternehmen SOCOM in Foetz statt. Während dieser Sitzungen werden alle praktischen Werkzeuge für Unternehmen vorgestellt. Diese Veranstaltungen bieten auch die Möglichkeit für Unternehmen und Akteure, die sich in diesem Bereich engagieren, sich auszutauschen.
Melden Sie sich an, um Folgendes zu entdecken:
die Elektromobilität,
den Klimapakt fir Betriber,
die Unterstützungsmöglichkeiten,
die staatlichen Beihilfen für Ihr Investitionsprojekt,
sowie Erfahrungsberichte von Handwerkern, die bereits Elektromobilität eingeführt haben.
Afin de soutenir le développement du photovoltaïque au Luxembourg et d’augmenter la proportion d’électricité produite grâce à l’énergie solaire, le ministère de l’Économie lance deux nouveaux appels à projets afin de motiver les entreprises à mettre en place et exploiter des centrales photovoltaïques d’envergure. Deux nouveautés majeures sont à souligner dans le cadre de ces appels.
Premièrement, deux appels à projets sont lancés simultanément. D’une part, fort du succès rencontré par les appels à projets lancés en 2022 et 2023, un troisième appel en vue d’obtenir une aide à l’investissement pour la réalisation et l’exploitation de centrales photovoltaïques est lancé, tandis qu’en parallèle, un sixième appel à projets en vue d’obtenir une aide au fonctionnement est également lancé. L’aide à l’investissement incite, en principe, les entreprises à produire, en totalité ou partiellement, leur propre énergie grâce à l’octroi d’un subside, versé au moment de la mise en service de la centrale photovoltaïque, tandis que l’aide au fonctionnement permet, en principe, à l’entreprise de conclure un contrat de prime de marché, sur une période de 15 ans, durant laquelle elle sera rémunérée en fonction de l’électricité produite et injectée dans le réseau.
Les entreprises intéressées ont ainsi le choix entre les deux types d’aides et sont libres d’évaluer la meilleure option en fonction de leurs besoins et attentes, et de leur situation spécifique notamment par rapport à leur consommation d’électricité et les surfaces dont elles disposent pour installer des panneaux photovoltaïques.
Deuxièmement, un lot désigné comme „innovant“, visant des centrales dont la construction n’est pas considérée comme „classique“, est introduit dans les deux appels à projets. Deux sortes de centrales sont visées: les centrales photovoltaïques montées en façade de bâtiments, d’une part, et les centrales photovoltaïques utilisant des modules „légers“ installées sur les toitures, d’autre part. Ces modules ont un poids inférieur à 5kg/m2 (valeur indicative) contrairement au poids classique habituel de 15 à 20 kg/m2, pour parer aux déficits de statique potentiels d’un bâtiment. Ces deux sortes de centrales photovoltaïques ont des coûts plus élevés qui sont pris en compte dans le lot „innovant“.
Dans le même ordre d’idées, des lots spécifiques pour carports/ombrières de parking sont maintenus. Cette technologie photovoltaïque permet de mobiliser d’importantes surfaces qui sont alors à double usage, utilisées à la fois comme parking et comme surface de production d’électricité, tout en procurant un confort d’utilisation aux usagers et en favorisant l’installation de bornes de recharge pour voitures électriques, alimentées directement par l’énergie solaire.
Le troisième appel à projets en vue d’obtenir une aide à l’investissement est doté d’un budget global de 23 millions d’euros, réparti en cinq lots:
Lot 1:
> 30 kWc et ≤ 200 kWc (toitures de bâtiments ; terrains ZAE)
Lot 2:
> 200 kWc et ≤ 500 kWc (toitures de bâtiments ; terrains ZAE)
Lot 3:
> 500 kWc (toitures de bâtiments ; terrains ZAE)
Lot 4:
„Innovant“ (sur un bâtiment : toitures avec modules légers, modules en façade)
Le sixième appel à projets en vue d’obtenir une aide au fonctionnement propose une puissance totale de 50 MW à attribuer, répartie en cinq lots:
Lot 1:
Terrains industriels > 500 kWc et ≤ 20 MW
Lot 2:
Toitures de bâtiments > 200 kWc et ≤ 500 kWc
Lot 3:
Toitures de bâtiments > 500 kWc et ≤ 5 MW
Lot 4:
„Innovant“ (sur un bâtiment : toitures avec modules légers, modules en façade)
Sous-lot 4a: > 200 kWc et ≤ 500 kWc Sous-lot 4b: > 500 kWc et ≤ 3 MW
Lot 5:
Ombrières et bassins d’eau > 30 kWc et ≤ 3 MW
Pour déposer un projet en vue de bénéficier d’une aide, les entreprises ont respectivement jusqu’au 31 octobre 2024 (aide à l’investissement) et jusqu’au 29 novembre 2024 (aide au fonctionnement).
Toutes les informations sur les deux aides peuvent être consultées en ligne à partir du 19 juillet sous les liens suivants:
Afin d’expliquer aux entreprises tous les détails et modalités pratiques de ces appels à projets, deux webinaires d’informations gratuits seront organisés avec le soutien de l’agence nationale d’innovation, Luxinnovation, en date du 30 juillet (en français) et du 19 septembre (en anglais). Les webinaires se concentreront sur les nouveautés et changements des appels à projets et toutes les questions concernant les deux types d’aides pourront être abordées.
Le ministre de l’Économie, des PME, de l’Énergie et du Tourisme, Lex Delles, commente: „L’accélération du développement des énergies renouvelables est une des priorités du gouvernement et le photovoltaïque a une importance croissante dans ce contexte. Avec le lancement simultané de ces deux nouveaux appels à projets, les entreprises ont plus de flexibilité pour opter pour l’aide qui leur convient le mieux en vue d’installer des centrales de production d’électricité à partir d’énergie solaire photovoltaïque. Ceci a pour but d’encourager un maximum d’acteurs à participer de façon active à la transition énergétique“.